Von Stefano · Veröffentlicht · Aktualisiert
Wenn du als Amazon-Seller auf Social Media wirbst, verbringst du wahrscheinlich viel Zeit damit, Bilder auszuwählen, Videos zu testen und den Satz zu finden, der jemanden dazu bringt, mit dem Scrollen aufzuhören.
Dann funktioniert die Werbung endlich: Jemand sieht dein Produkt, interessiert sich dafür und klickt.
Super. Und jetzt?
Probier mal Folgendes: Nimm dein Handy, öffne deine Anzeige und versuche, dein Produkt zu kaufen. Geh wirklich jeden Schritt durch, als wärst du ein Kunde.
Irgendwann sollst du mitten in Instagram dein Amazon-Passwort eingeben. Houston, wir haben ein Problem.
Der Kunde saß auf dem Sofa und hat Videos geschaut. Dein Produkt hat ihm gefallen, er hat geklickt, um mehr zu erfahren, und jetzt soll er sich an ein Passwort erinnern, das er wahrscheinlich seit dem letzten Handywechsel nicht mehr eingetippt hat. Das wird er niemals machen.
Wenn mir das passiert, schließe ich die Seite. Ich glaube kaum, dass ich der Einzige bin.
Und für diesen Klick hast du inzwischen schon bezahlt.
Der Grund ist einfach: Wenn jemand einen normalen Amazon-Link aus Instagram, Facebook oder TikTok öffnet, geht die Seite im internen Browser der Social-Media-App auf. Dort ist der Kunde nicht in seinem Amazon-Konto angemeldet.
Auf dem Handy hat er die App bereits, in der er sonst einkauft und wo vielleicht schon alles bereit ist. Wenn er das Produkt wirklich haben will, müsste er Instagram schließen, Amazon öffnen und danach suchen.
Nur muss er sich jetzt an deine Marke erinnern und den richtigen Artikel wiederfinden. Bei der Suche sieht er auch ähnliche Produkte, andere Preise und Wettbewerber mit jeder Menge schöner Bewertungen.
Und vielleicht kauft er bei denen.
Du hast ihm Lust aufs Kaufen gemacht. Die Konkurrenz bedankt sich.
Ich habe unzählige Seller gesehen, die Geld ausgeben, um potenzielle Kunden zur Konkurrenz zu schicken. Bevor wir verstanden haben, was da passiert, ging es uns genauso.
Hier kommen Amazon-Deep-Links ins Spiel.
Diese Links sind dafür gedacht, das Produkt direkt in der Amazon-App zu öffnen, wenn sie installiert ist.
Für Kunden, die bereits in der App angemeldet sind, wird der Weg deutlich bequemer: Sie finden das Produkt, ihr Konto, ihre Adresse und die gespeicherten Zahlungsmethoden.
Wenn sie kaufen wollen, können sie das tun, ohne erst nach Passwörtern zu suchen.
Und aufgepasst: Das gilt auch, wenn deine Werbung zuerst auf die Website deiner Marke führt.
Angenommen, der Kunde klickt auf die Anzeige und landet auf deiner Website. Er liest die Beschreibung, schaut sich die Bilder an und entscheidet: Ja, das Produkt interessiert mich.
Er klickt auf „Auf Amazon kaufen“.
Wenn dieser Button einen normalen Amazon-Link enthält, landet er wieder im Browser der Social-Media-App, vor derselben Anmeldemaske. Nach all der Mühe, ihn zu überzeugen, geht alles von vorne los.
Prüfe deshalb auch die Links auf deiner Website, die zu Amazon führen: Kaufbuttons, anklickbare Bilder und Links auf Produktseiten. Nutze auch dort Deep Links.
Teste den Weg anschließend auf deinem Handy, ausgehend von der Plattform, auf der du die Kampagne schalten wirst. Ein paar Minuten reichen, um ein Hindernis zu entdecken, das dir reine Klickstatistiken vielleicht nicht zeigen.
Wir mussten das auf die harte Tour lernen.
Wie ich in der Geschichte zur Entstehung von DeepLinkify erzähle, haben wir anfangs Geld in Werbung gesteckt, ohne auch nur einen Verkauf zu erzielen. Die Leute klickten, aber das Kaufen wurde lästig.
Wir haben angefangen, Deep Links zu nutzen, und diesen Weg verändert. Heute erzielen wir mit unseren Kampagnen Tausende Verkäufe am Tag.
Deshalb haben wir DeepLinkify entwickelt und beschlossen, es auch anderen Sellern kostenlos zur Verfügung zu stellen.
Du kannst so viele Links erstellen, wie du brauchst, ohne Begrenzung der Klicks, die sie erhalten. Wenn eine Kampagne Fahrt aufnimmt, musst du wenigstens nicht noch „Klicklimit prüfen“ auf deine Aufgabenliste setzen.
Gerade mit Blick auf den Black Friday solltest du Deep Links verwenden.
Du kannst deinen Deep Link mit DeepLinkify kostenlos erstellen und ihn in deinen Anzeigen oder in den Buttons deiner Website verwenden.
Für den nächsten Klick zahlst immer noch du. Wir sorgen dafür, dass der Kunde dort ankommt, wo er dein Produkt kaufen kann.